Christine Brunel hat seit 1985 ihren Lebens- und Arbeitsmittelpunkt in Essen. Aber nicht nur hier ist sie als Tänzerin, Choreographin und Pädagogin tätig. Auftragsarbeiten, Workshops und Gastspielreisen führen und führten sie u.a. in die USA, nach Japan, Südamerika, Russland, Polen und Frankreich. Ihre Tanzausbildung erhielt sie an der Schola Cantorum in Paris und an der Folkwang-Hochschule in Essen.

In ihren Choreographien setzt Christine Brunel oftmals auf die kleine Form: Soli, Duette bis hin Quintetten machen den grossteil ihrer Arbeiten aus. Sie gleichen Miniaturen, die durch Innerlichkeit und Konzentration geprägt sind. Christine Brunels Arbeit zeichnet sich durch den assoziativen Umgang mit wohlüberlegten, gezielt und sparsam eingesetzten Zeichen aus. Klarheit und Reduktion auf das Wesentliche sind charakteristisch für ihre Körpersprache. Der Körper als Instrument, die Bewegung als eine Art Musik in Abhängigkeit von Zeit und Raum – das sind die Wesensmerkmale, die ihren Tanz ausmachen.

Ihre Choreographien zeugen von großer Authentizität und Intensität. Sie verzichten auf das Spektakuläre.

„Mich interessiert die Bewegung:
der Raum, den sie zeichnet oder
der Raum, in dem sie sich bewegt;
die Zeit, in der sie fortschreitet und
die Zeit, die sie bewegt.
Mich interessiert, wo die Bewegung hinführt,
was sie in sich verbirgt und
was sie hinterlässt.“
Christine Brunel


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